Glasfaser für das Gewerbegebiet

Mitte 2018 beginnt am Wasserturm das Gigabit-Zeitalter

Frohe Kunde für alle Unternehmen mit Sitz im Gewerbegebiet "Am Wasserturm". In dieser Woche teilten Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung und die Deutsche Glasfaser im Lippstädter Stadthaus mit, dass das Telekommunikationsunternehmen im größten Lippstädter Gewerbegebiet einen Glasfaserausbau mit Glasfaserleitungen bis in die Gebäude der Betriebe vornehmen wird. Der Startschuss soll zu Beginn des zweiten Quartals 2018 fallen, nach etwa drei Monaten Bauzeit stehen den Unternehmen am Wasserturm Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung.

Bürgermeister Christof Sommer für die Stadt Lippstadt und Ernst-Dietrich Braetsch als Vertreter der Deutschen Glasfaser unterzeichneten gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung, durch die ein reibungsloser Ausbau gewährleistet werden soll. Ausschlaggebend für die Ausbauentscheidung der Deutschen Glasfaser war die große Nachfrage bei den am Wasserturm ansässigen Unternehmen. "Die Anforderungen der Betriebe an die Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung im Download wie auch im Upload steigen kontinuierlich", so Wirtschaftsförderer Dr. Ingo Lübben. Die Wirtschaftsförderung Lippstadt hatte das Ausbauvorhaben durch eine Informationsveranstaltung Anfang November im Hause der Steuerberatungsgesellschaft Deimel unterstützt und freut sich über die bevorstehende Verbesserung der Infrastruktur im Gewerbegebiet "Am Wasserturm" durch die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen.

Nach Aussage von Braetsch profitieren die im Vorfeld des Ausbaus gewonnenen Kunden von deutlich günstigeren Anschlusskosten. "Auch in den kommenden Wochen können interessierte Unternehmen noch von diesem Preisnachlass profitieren", so Braetsch zur weiterhin laufenden Kundenakquise. Bürgermeister Sommer zeigte sich besonders erfreut, dass am Wasserturm durch den Glasfaserausbau in Kürze eine zukunftssichere Alternative zu den bisherigen Brückentechnologien besteht. "Glasfaserleitungen bis ins Gebäude sind die Grundvoraussetzung für noch größere Bandbreiten in der Zukunft", so Sommer.